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Autogenes Training

Warum Entspannung üben?

In unserer schnelllebigen Zeit rennen wir von einem Termin zum nächsten, erhalten viele Nachrichten, Aufgaben und Informationen auf einmal. Diese Informationsflut kann oft nicht mehr verarbeitet und abgebaut werden, wodurch negativer Stress entsteht.

 

Autogenes Training

Beim autogenem Training (Psychater Johannes Heinrich Schultz, 1884-1970) wird die Konzentration nach Innen gelenkt. Durch Selbstsuggestion erfolgen Reaktionen auf die Hautwärme (Gefäßerweiterung), ein Schweregefühl (Tonusverminderung der Muskulatur), die Herz- und Atemfrequenz und weitere vegetative Funktionen, Sie erreichen eine Tiefenentspannung.

 

Wenn Sie ein Entspannungsverfahren erlernt haben können Sie schon mit 10-15 Minuten gezielter Entspannung einen Ausgleich zwischen An- und Entspannung erreichen.

  • Verminderung von Impulsen/ Reizen von außen
  • Möglichkeit zur inneren Ruhe, seelische und körperliche Ausgeglichenheit
  • Entspannung = Abwesenheit von Nerven- und Muskelimpulsen
  • Psychische Probleme/ Ängste erzeugten Muskelspannung, körperliche Entspannung ist unvereinbar mit Angst – Reduktion der Angst durch Entspannung
  • Schon bestimmte Vorstellungen lösen kleinste muskuläre Spannungen aus

 

Anwendungsgebiete von Entspannungsmethoden

  • Entwicklung eines Frühwarnsystem (fühlbare/ differenzierbare Spannung und Entspannung)
  • Rehabilitation (Selbstheilungskräfte aktivieren)
  • Körper und Geist funktionieren wie eine Art Batterie, diese muss immer wieder neu aufgeladen werden.
  • Steigerung der Selbstdisziplin (durch einräumen von Entspannungszeiten kann auch der restliche Tagesablauf geplant und strukturiert werden)
  • Sammeln und Freisetzen von Kreativität (Leistungsdruck und Stress ist der Feind der Kreativität)

 

Körperliche Reaktionen auf  Entspannung

Umschaltung im Organismus soll durch verschiedene Entspannungstechniken erreicht werden. Es kommt zu einer Verminderung der Aufmerksamkeit für Außenreize, Konzentration und Achtsamkeit von innen. Dies bewirkt:

  • Verlangsamung der Herzrate
  • Verringerter Sauerstoffverbrauch (Verlangsamung und Verflachung der Atmung)
  • Erschlaffen der Muskulatur (bei Verspannungen)
  • Erwärmung, bedingt durch vermehrte Hautdurchblutung und Gefäßerweiterung
  • Parasympathikus wird aktiviert
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Anregung der Darmtätigkeit (Gefäßerweiterung)
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